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Rundwanderung 79: 
Verschlungene Wege 
zum Hilschberghaus

Auf einem Teilstück des Rodalber Felsenwanderweges

Route (14 km): Wanderparkplatz Hirschbrunnen - 1 Clauser Tal - 2 Kuhfelsen - 3 Orlebrunnen - 4 Höhenweg - 5 Donsieders - 6 Monolith auf dem Orleberg - 7 Klinkenberg - 8 Gaststätte Joggel-Hütte - 9 Wanderparkplatz Hölzernes Kreuz - 10 Felsen an der Geisendelle - 11 Lindersbachfelsen - 12 Hilschberghaus PWV - 13 Krappenfelsen - 14 Hilschbergfelsen - 15 Saufelsen (Aussichtspunkt) - 16 Rappenteichfelsen -  17 Felsen am Hinteren Rappenkopf - Wanderparkplatz Hirschbrunnen

Karte 1:25.000: "Vom Johanniskreuz bis Pirmasens", LVermGeo (ISBN 978-3-89637-401-1)


Eine zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter lohnende Tour der Gegensätze: Zu Beginn durchstreifen wir das wohl schönste Seitental des Rodalbtals, das Clauser Tal, bummeln dann auf der Clauser Höhe durch eine aussichtsreiche Wiesen- und Ackerlandschaft und widmen uns abschließend - auf einer Teilstrecke des Rodalber Felsenwanderweges - den zahllosen Felsgruppen in den Wäldern nördlich des Rodalbtals. Wir können mit leichtem Gepäck gehen, da es unterwegs zweimal  Gelegenheit zur Einkehr gibt. Ein wenig Rucksackproviant erhöht allerdings das Vergnügen, liegt doch eine ganze Reihe schöner Rastplätze am Weg.

Also vom Wanderparkplatz Hirschbrunnen hinein ins Clauser Tal [ohne Markierung]! Wir nehmen die landschaftlich interessantere rechte Talseite (in Gehrichtung) mit ihren steilen bemoosten Hängen, spazieren am je nach Wasserlage plätschernden Bach oder kümmerlichen Rinnsal entlang und erreichen nach zwanzig Minuten offenes Wiesengelände. Dort, wo von rechts ein Tälchen auf das Haupttal stößt, wechseln wir auf die linke Talseite, gehen weiter talaufwärts und kommen so zum Kuhfelsen. Ein prima Picknickplatz, an dem einst schon die Viehhirten gerne ihr Mittagsschläfchen abhielten. Hier führen die beiden Prädikatswege vorbei, die im weiteren Wegverlauf noch mehrmals eine Rolle spielen werden, der Rodalber Felsenwanderweg und der Pfälzer Waldpfad.

Direkt hinter dem Kuhfelsen überqueren wir das Rinnsal des Clauser Bachs und nehmen einen Bergpfad [Schilder "C8" und "Clausen"], der nach einigen schweißtreibenden Minuten am Orlebrunnen vorbei führt. Etwas mühsam dann der abschließende Aufstieg zur Clauser Höhe auf einem Asphaltsträßchen.

Hier überqueren wir die Straße und laufen nach links bis Donsieders [Fahrradweg-Markierung]. Der Höhenweg verläuft am westlichen Rand des Pfälzerwaldes, dort, wo der Sandsteinboden der Waldregion in den fruchtbaren Lößboden des Westrich übergeht. Der Kontrast zwischen diesen beiden Landschaftsformen prägt denn auch die Aussicht: Vor uns die bäuerliche Windrad-Landschaft der Sickinger Höhe um Höheinöd und Hermersberg, rechterhand der nordwestliche Pfälzerwald.

In Donsieders, einem kleinen Höhendorf über dem Tal des Schwarzbaches, folgen wir kurz der Durchgangsstraße und biegen dann links in die Hauptstraße ab. Hier treffen wir erneut auf den Pfälzer Waldpfad, der vom Kloster Maria Rosenberg bei Burgalben herauf kommt. Ihm werden wir nun für eine gute halbe Stunde folgen [Grün-weißes Logo]. Auf einem Feldwirtschaftsweg kommen wir so hinauf auf den Orleberg. Dort ragt ein 7 m hoher Buntsandstein-Monolith, gespendet und mit einem 12-strophigen Heimatgedicht versehen von einem früheren Dorfpfarrer, aus der fast baumlosen Hochfläche empor. Der Blick reicht nun auch ins Nordpfälzer Bergland (deutlich zu identifizieren der Potzberg bei Kusel) und zu den Gipfeln des zentralen Pfälzerwaldes.

Die Route quert nun abermals die Straße und führt im Wald über den Klinkenberg. Beim Abstieg passen wir gut auf, denn dort, wo ein grün-gelb markierter Wanderweg abzweigt, führt rechts ein unscheinbares Pfädchen zur Joggelhütte. Diese am Rande eines Wochenendhaus-Gebiets gelegene Gaststätte kommt für eine Einkehr gerade zum richtigen Zeitpunkt, sind wir doch inzwischen fast zwei Stunden unterwegs.

Von der Joggelhütte geht es auf Asphalt hinunter zum Wanderparkplatz Hölzernes Kreuz. An einer Grillhütte nehmen wir den Pfälzer Waldpfad [Grün-weißes Logo] bergab in Richtung eines Geisendelle genannten Wiesentals. Hier treffen wir auf den Rodalber Felsenwanderweg [Grünes F], dem  wir nun fast bis zum Ende der Wanderung folgen werden.

Also nach links und auf einem eher unspektakulären Teil des Weges Richtung Hilschberghaus. Auf einer weiten Schleife um den Talgrund der Geisendelle passieren wir den Felsen an der Geisendelle, dann einen namenlosen Felsen und als Höhepunkt den wuchtigen Lindersbachfelsen, der bereits einen Vorgeschmack auf die noch folgenden Felsenperlen bietet.

Das Hilschberghaus des Pfälzerwald-Vereins bietet neben einer zuverlässigen Küche und einer hübschen Aussichtsterrasse auch Gästezimmer. Unterhalb der Terrasse wird der Felsenwanderweg fortgesetzt [Grünes F, für 3 km]. Er schlängelt sich jetzt über den Rodalber Ortsteilen Lohn und Heide durch den Mischwald. Den Auftakt zur abschließenden dreiviertelstündigen Felsenparade bildet der Krappenfelsen. Von Moos und Flechten überzogen sind die glatten Wände des Hilschbergfelsens. Der Saufelsen mit seinem leuchtend roten Gestein und seinen gewaltigen Überhängen ist ein den Buntsandsteinwundern des Dahner Felsenlandes ebenbürtiges Massiv; ein kurzer Pfad führt auf einen Aussichtspunkt auf dem Felsen. Unter dem bizarren Überhang des Rappenteichfelsens lädt eine Sitzgruppe zu einer letzten Rast ein. Klein, aber formenreich sind dann die Felsen am Hinteren Rappenkopf.

An der nächsten größeren, namenlosen Felsgruppe ist unsere Aufmerksamkeit gefordert, denn wir folgen dort nicht weiter dem Felsenwanderweg, sondern nehmen den Pfälzer Waldpfad [Grün-weißes Logo], der scharf nach rechts abzweigt und uns in wenigen Minuten zum Wanderparkplatz Hirschbrunnen hinunter bringt.


Variante (9 km):  
Ohne Donsieders und Gaststätte Joggelhütte (im Clauser Tal rechtsherum mit dem Felsenwanderweg zum Kuhfels, etwas talwärts, rechts hinauf zum Wanderparkplatz Hilschberg und weiter zum Hilschberghaus)

Benachbarte Wanderungen:
Prädikatsweg Rodalber Felsenwanderweg (gleicher Startpunkt oder Anschluss am Hilschberghaus)
Prädikatsweg Pfälzer Waldpfad (dito)


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Ort: Rodalben (256 m)

Parken: Wanderparkplatz Hirschbrunnen zwischen Rodalben und Münchweiler (1 km hinter dem Ortsausgang von Rodalben links der Straße)

Länge: 14 km

Anstieg: 310 Höhenmeter

Schweiß: Oh ja

Aussicht: Nett

Abgeschiedenheit: Mittel

Orientierung: Problemlos


Einkehr am Wege:
Hilschberghaus PWV
(Öffnungszeiten), Gaststätte Joggelhütte

Felsbesteigungen: Saufelsen


In der näheren Umgebung:
Burgruine Gräfenstein,
Pirmasens (Einkaufszentrum, Dynamikum Science Center, Erlebnisbad PlubSchuhmuseum, Skulpturenpark),
Naturschwimmbad Biebermühle,
Westwall-Museum in Pirmasens-Niedersimten,
Teufelstisch und Spielpark Teufelstisch bei Hinterweidenthal,
Burgruine Altdahn

Regionale Tourist-Infos:
Gräfensteiner Land
Südwestpfalz
Pirmasens

Tourismusgemeinden:
Rodalben
Münchweiler
Pirmasens

Clausen


Bilder zum Vergrößern anklicken!

Einer der typischen Felsen-Rastplätze

Saufelsen

Rappenteichfelsen

 

  
 

 Anzeigen:

In der Umgebung der Tour:

Forsthaus Beckenhof

Das Ausflugslokal der Südwestpfalz

Waldhaus Drei Buchen

Gastlichkeit inmitten der Wälder

In der Umgebung der Tour:

Meindl · Hanwag · Lowa

Online oder im Shop in Leimen

 

 

 

 

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