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Rundwanderung 18: Von Dahn zum Bärenbrunner Hof

Im Auf-und-Ab zum Klettererparadies

Route (17,5 km): Dahn - 1 Ehrenfriedhof - 2 Burgenparkplatz - 3 Burgruine Altdahn - 4 Sportplatz Schindhard - 5 Wasgaublick - 6 Kahlenberg-Höhenpfad - 7 Bärenbrunner Hof - 8 Wanderheim Dicke Eiche - 9 Sommerhalder Pfad - 10 Erfweiler - 11 Burgruine Altdahn - 12 Burgenparkplatz - 13 Hochstein - Dahn

Karten 1:25.000: "Östl. Wasgau mit Bad Bergzabern", LVermGeo (ISBN 978-3-89637-404-2) oder "Dahner Felsenland", Pietruska-Verlag (ISBN 978-3-934895-95-9)


Der in einem einzigartigen Talschluss gelegene Bärenbrunner Hof ist das Zentrum des pfälzischen Klettersports. Als Wanderziel ist das von markanten Buntsandsteinkolossen umgebene Gehöft ebenso attraktiv, zumal neunundneunzig Zugangsvarianten zur Auswahl stehen. Die hier vorgestellte ist eine mit viel Schweiß verbundene Tour de Force durch das Dahner Felsenland, bei der man in ständigem Auf-und-Ab eine Menge attraktiver Zwischenziele mitnimmt.

Unsere erste Station ist der Dahner Ehrenfriedhof mit der Michaelskapelle. Darüber thront das Hochstein-Massiv, ein außerordentlich beliebter Kletterfelsen mit markantem Turm, der Hochstein-Nadel. Die Besteigung des Felsens heben wir uns für das Ende der Tour auf. 

Jetzt gehen wir zum Felsfuß der Hochstein-Nadel und nehmen einen geschlängelten Pfad, der südlich unter dem Felsmassiv entlang zieht und dann auf einen Feldwirtschaftsweg stößt. Diesem folgen wir nach links zum Burgenparkplatz (276 m) unterhalb der Burg Altdahn. Hier biegen wir nach halbrechts ab Richtung Schindhard [Markierung Gelb-Roter Balken]. Im Tal überqueren wir eine Straße und steigen schräg aufwärts bis zum Sportplatz von Schindhard.

Dort geht halblinks ein Weg bergauf, von dem gleich wieder ein Bergpfad für die Besteigung des Kahlenbergs abzweigt [Himmelblaues Logo des Felsenland Sagenweges], der gleich vier Panorama-Rastplätze bieten wird. Wir gewinnen schnell an Höhe und stehen schon bald am Wasgaublick, einer kleinen Felskanzel mit ideal gelegener Ruhebank. Kenner identifizieren Lämmerfelsen, Büttelfels, Hochstein und Fischfels.

Für die nächste halbe Stunde vertrauen wir uns jetzt der Markierung des Prädikats-Fernwanderweges Pfälzer Waldpfad an [Grün-Weißes Logo]. Zunächst geht es auf einem Bergrücken hinauf auf den Kahlenberg-Gipfel (399 m). Dort gibt ein auf einem Felshöcker gelegener Aussichtspunkt den Blick frei nach Norden zur Dahner Burgengruppe, nach Erfweiler mit dem Zimmerfelsen und zum Römerfelsen. Weitere Aussichtspunkte sind der  Felslandblick und - als fünfminütiger Abstecher - ein Plätzchen oberhalb des von hier nicht sichtbaren Kuckucksfelsens über Schindhard.

Der nun breitere Weg führt jetzt vom Kahlenberg nach Süden hinunter zu einem ausgedehnten Wiesengelände. Wir halten uns links und stoßen bald an einer Wegspinne auf einen von Erfweiler zum Bärenbrunner Hof ziehenden breiten Weg. Rechtshaltend gelangen kurz darauf zu einigen Häusern im Bärenbrunner Tal und folgen dort dem Sträßchen nach links. Dabei nehmen die Felsmassive Nonnenfels und Klosterwand zur Linken, Honig und Stern zur Rechten den Blick gefangen.

Der Bärenbrunner Hof (275 m), malerisch im weiten Talkessel gelegen, beherbergt eine Gaststätte, ein Klettersportlädchen und einen Kinderspielplatz samt Kletteranlage. Viele kommen von weit her zum Klettern an den Hof, zelten auf der Wiese unter dem Nonnenfels und versorgen sich mit Bioprodukten vom Bauern.

Am Parkplatz des Bärenbrunner Hofes beginnt ein mit „Wanderheim Dicke Eiche“ beschilderter Weg, über den man auch auf die andere Seite der Berge zum Bühlhof und nach Oberschlettenbach gelangt. Er führt am Honig vorbei, einem Felsturm, der sich pilzartig nach oben hin erweitert und schon manchen Kletterer zur Verzweiflung getrieben hat. Oben halten wir uns links [Markierung Blau-Gelber Balken] und kommen so zügig zum Wanderheim Dicke Eiche (400 m), einer beliebten Hütte des Pfälzerwald-Vereins am Hauensteiner Schusterpfad.

Von hier laufen wir auf breitem Weg noch ca. 150 m Richtung Dicke Eiche, um durch einen auffälligen Hohlweg einige Meter nach links zu einem Joch hinaufzusteigen. Hinter diesem treffen wir auf eine Wegspinne, nehmen für wenige Meter den zweiten Weg von rechts [mit „Erfweiler“ beschildert] und finden dann den nach halblinks hinunterführenden Sommerhalder Pfad, die schönste Abstiegsvariante nach Erfweiler. Alle quer verlaufenden Hangwege werden ignoriert; so kommen wir in das Sorgental und nach Erfweiler (215 m).

An ausnehmend schönen Fachwerkhäusern vorbei geht es jetzt Richtung Dahn. Nach einem Anstieg entlang der Straße zweigt nahe beim auffälligen, freistehenden Hebelfelsen ein beschilderter Weg nach links zur Ruine Altdahn ab. Über einen Grat steigen wir - Zimmerfels und Löchelfels passierend - zur Burgruine Altdahn (300 m). Diese besteht eigentlich aus drei Burgen -  Altdahn, Grafendahn und Tanstein - und ist ein Muss für jeden Besucher des Dahner Felsenlandes. Hier ergänzen sich wilde Burgenromantik und interessante Ausblicke aufs Trefflichste.

Am Burgenparkplatz (276 m) beginnt ein vielbegangener Pfad zum Hochstein, einem der beliebtesten Kletterfelsen des Pfälzerwaldes. Der Gipfelaufbau ist gesichert und bietet einen hervorragendes 270-Grad Panorama über Dahn und die  nähere Umgebung. Besonders beeindruckt auf der anderen Seite des Wieslautertals die langgestreckte Gruppe der Lämmerfelsen mit ihren bizarren Türmen.

Wer steile Abstiege nicht scheut, nimmt die auf der Nordseite des Hochstein-Massivs anzutreffenden Pfadspuren, alle anderen gehen noch ein Stück weiter zurück und finden einen moderaten Weg zum Ehrenfriedhof und weiter hinunter zum Parkplatz.


Variante 1: 
Vom Bärenbrunnerhof direkt nach Erfweiler (ohne Wanderheim Dicke Eiche). Vom Hof zurück bis zur Wegspinne, dann auf breitem Weg nach Erfweiler.

Variante 2:  
Hochsteinbesteigung am Anfang. Ab Ehrenfriedhof auf der Nordseite
des Hochsteinmassivs auf Pfad hinauf. Vom Hochstein auf Kammpfad zum Burgenparkplatz.

Benachbarte Wanderungen:
Premiumweg Hauensteiner Schusterpfad
(Anschluss am Wanderheim Dicke Eiche)
Premiumweg Dahner Rundwanderweg (Anschluss an der Dahner Hütte)
Rundwanderung 19 Felsensteige über Schindhard (Anschluss am Sportplatz Schindhard)
Rundwanderung 21 Hauensteiner Fliehburgen und Himmelsleitern (Anschluss am Wanderheim Dicke Eiche)
Rundwanderung 47 Rund um den Queichursprung (Anschluss in Erfweiler oder am Wanderheim)
Rundwanderung 50 Die Dahner Felsen- und Burgenrunde (Anschluss am Parkplatz Kurpark)
Stippvsite Burg 8 Altdahn (Start am Burgenparkplatz)
Stippvisite Felsen 12 Hochstein (Start ebendort)
Stippvisite Felsen 42 Hahnfels (Start in Erfweiler)


© www.wanderportal-pfalz.de 2005 - palzvisit Touristik-Service

Ort: Dahn (210 m)

Parken: Parkplatz am Kurpark (südliches Ortsende am Verkehrskreisel)

Länge: 17,5 km

Anstieg: 550 Höhenmeter

Schweiß: Happig

Aussicht: Grandios

Abgeschiedenheit: Gering

Orientierung: Nicht ohne


Einkehr am Wege:
Bärenbrunner Hof,
PWV-Wanderheim Dicke Eiche (Hauenst. Hütte) (Öffnungszeiten),
Burgschänke auf der Burg Altdahn

Felsbesteigungen:
Aussichtsfelsen Wasgaublick, Hochstein

Burgen am Wege:
Burgruine Altdahn, bestehend aus Altdahn, Grafendahn und Tanstein 


In der näheren Umgebung:
Felslandbad Dahn
B
adeweiher Saarbacher Hammer bei Fischbach, Schöntalweiher bei Ludwigswinkel, Seehof bei Erlenbach, Rohrwoog bei Hinterweidenthal, 
Teufelstisch
mit Spielpark Teufelstisch bei Hinterweidenthal,
Wild- und Wanderpark Silz, Erzbergwerk Nothweiler,
Biosphärenhaus Fischbach,
Burg Berwartstein

Regionale Tourist-Infos:
Dahner Felsenla
nd
Tourismusregion Hauenstein
Südwestpfalz

Tourismusgemeinden:
Dahn
Erfweiler
Busenberg
Hauenstein
Bruchweiler

Sonstiges:
Zünftiger Campingplatz am Bärenbrunner Hof


Bilder zum Vergrößern anklicken!

Morgennebel am Hochstein

Bärenbrunner Hof

  
 

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