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Rundwanderung 43: 
Auf Umwegen zum 
Annweiler Forsthaus

Keine Angst vor Pässen!

Route (20,5 km): Wilgartswiesen - 1 Queichtal - 2 Wilgartaburg - 3 Wolfsgrube -  4 Freischbachtal - 5 Wanderparkplatz im Wellbachtal  - 6 Schutzhütte - 7 Aussichtspunkt Kirschfels - 8 Annweiler Forsthaus - 9 Kaltenbachtal  - 10 Modenbachtal - 11 Passübergang - 12 Freischbachtal - 13 Sattel Wolfsgrube - Wilgartswiesen

Karte 1:25.000: "Vom Johanniskreuz bis Pirmasens", LVermGeo (ISBN 978-3-89637-401-1) oder "Hauenstein und Trifelsland", Pietruska-Verlag (ISBN 978-3-934895-88-1)

Das Annweiler Forsthaus ist seit März 2019 unter dem Namen "Schwarzer Fuchs" nach längerer Pause wieder bewirtschaftet!


Die Berge zwischen Queichtal und Johanniskreuz sind eine der menschenleersten Gegenden Deutschlands. Nur zwei kleine Ansiedlungen, der Hermersbergerhof und Hofstätten, unterbrechen die ausgedehnten Mischwälder. Unser Weg macht einige ungewöhnliche Schlenker - der Kontraste halber. Der Tourenvorschlag richtet sich vor allem an Wanderer, die Aufstiege genießen können.

Wir beginnen unspektakulär und nehmen in Wilgartswiesen den Talweg, der auf der nördlichen Seite des Queichtals Richtung Rinnthal führt [Queichtal-Radweg]. Nach einer halben Stunde zweigt (leicht zu übersehen!) links ein Pfad ab für unseren ersten Aufstieg [Weißes Logo der Wilgartswieser Burgentour, bis Sattel Zur Wolfsgrube]: Hinauf zur Wilgartaburg (245 m), auf der man zwar noch zahlreiche Spuren früherer Holzaufbauten ausmachen kann, aber sonst nur noch eine Felskammer und einen langen, in den Fels gehauenen Zustieg vorfindet.

Mit der Gehrichtung "Wolfsgrube" geht es auf einem alpin gewürzten Pfädchen an skurrilen Felsformationen vorbei und dann recht steil hinauf zum nächsten Höhenweg. Dort liegt einer der schönsten Rastplätze der Tour, eine Holzbank mit Blick zur stolzen Silhouette des Großen Adelsberges. Durch die schattige Nordflanke des Göckelberges wandern wir weiter zur nördlich von Wilgartswiesen gelegenen Wolfsgrube (280 m). In der gemauerten Grube wurden noch im 19. Jahrhundert mit Hilfe von Ködern Wölfe gefangen.

Direkt unterhalb der Wolfsgrube liegt ein Sattel, der als Übergang vom belebten Queichtal ins weltabgeschiedene Freischbachtal dient. Hier beginnt der direkte Weg zum Annweiler Forsthaus [Blau-Gelber Balken, bis Freischbachtal]. Im Freischbachtal verlassen wir diese Route und laufen talabwärts [Gelb-Roter Balken, bis Wellbachtal]; das zwischen steile Bergflanken eingezwängte Tal ist zu schön, um es nur zu durchqueren (siehe auch Rundwanderung 30). 

Nach einer knappen halben Stunde erreichen wir das Wellbachtal und gehen linkshaltend [Blau-Weißer Balken, bis Wanderparkplatz] durch dieses zum Wanderparkplatz im Wellbachtal (210 m), an dem die Zufahrtsstrasse zum Annweiler Forsthaus beginnt.

Sportliche Naturen werden sich jetzt an dem steilen Aufstieg zum Aussichtspunkt Kirschfels (496 m) berauschen [beschildert]. Seit 2016 ist der zuvor schwierig zu findende Weg durchmarkiert. Er beginnt  direkt am Parkplatz als Pfad und geht hoch droben in einen Weg über. Eine Schutzhütte auf einer Lichtung wird passiert und nach zehn weiteren schweißtreibenden Minuten ist der Kirschfels erreicht. 2010 wurde hier anstelle eines altersschwachen Holzturms eine spektakuläre Aussichtstribüne errichtet. Schon 2019 wurde diese zum Leidwesen vieler Pfälzerwald-Freunde wieder abgerissen, da sie nicht den Bauvorschriften entsprach. Das überwältigende 180-Grad-Panorama gibt es aber nach wie vor.

Über einen Langplatte genannten Höhenzug mit schönem Lärchen-, Birken- und Jungeichenbestand geht es dann [beschildert] ohne Anstrengung zum wunderschön auf einer weiten Lichtung gelegenen Annweiler Forsthaus (434 m). 

Damit haben wir den anspruchsvolleren Teil der Tour hinter uns. Der Rückweg nach Wilgartswiesen [Blau-Gelber Balken, bis zum Ausgangspunkt] führt durch stille Wälder, quert zwei Seitentäler des Wellbachtales und verlangt uns deshalb auch zwei Passüberschreitungen ab.

Also zunächst einige Meter auf dem Zufahrtssträßchen und dann halbrechts steil hinunter ins Kaltenbachtal (223 m), dort rechts ins Modenbachtal (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Tal von Rundwanderung 32), auf einem romantischen Pfad links hinauf zu einem nicht näher bezeichneten Passübergang (370 m) und wieder hinunter ins tief eingeschnittene Freischbachtal. Dort wandern wir kurz nach rechts talaufwärts, links in ein Seitentälchen und letztlich über den Sattel an der Wolfsgrube (280 m) nach Wilgartswiesen.


Variante 1: 
Ohne Wilgartaburg. Von Wilgartswiesen über den Sattel an der Wolfsgrube ins Freischbachtal
[
Blau-Gelber Balken] und talabwärts ins Wellbachtal.

Variante 2: 
Ohne Kirschfels. Vom Wanderparkplatz im Wellbachtal zunächst durchs Kaltenbachtal, dann halbrechts
[
Blau-Gelber Balken] aufwärts zum Annweiler Forsthaus.

Benachbarte Wanderungen: 
Rundwanderung 29 Almersberg und Kirschfels (Anschluss am Wanderparkplatz im Wellbachtal oder am Annweiler Forsthaus)
Rundwanderung 30
Aus dem Wellbachtal zum Luitpoldturm (Anschluss am Wanderparkplatz im Wellbachtal)
Rundwanderung 34
Rauhberg, Rindsberg und Rothenberg (von  Wilgartswiesen in einer halben Stunde zum Fuß des Kleinen Rauhberges)
Naturspaziergang 25 Freischbachtal (Anschluss im Tal)
Naturspaziergang 34
Naturschutzgebiet Falkenburg-
Tiergarten

Stippvisite Burg 22 Wilgartaburg (gleicher Ausgangspunkt)
Stippvisite Turm 14 Kirschfels(turm) (Start am Annweiler Forsthaus)
Stippvisite Felsen 45 Deichenwand (Start in Wilgartswiesen)


© www.wanderportal-pfalz.de 2011 - palzvisit Touristik-Service
Überarbeitet im Mai 2021

Ort: Wilgartswiesen (210 m)

Parken: Ortsmitte nördlich der Durchgangsstraße

Länge: 20,5 km

Anstieg: 600 Höhenmeter

Schweiß: Brutal

Aussicht: Nett (klasse vom Kirschfels) 

Abgeschiedenheit: Groß

Orientierung: Nicht ohne


Einkehr am Wege:
Keine

Turmbesteigung:
Kirschfels-Aussichtstribüne

Burgen am Wege:
Wilgartaburg


In der näheren Umgebung:
Wasgaufreibad Hauenstein Freischwimmbad Annweiler,
Burg Trifels,
Johanniskreuz (Ausflugs-
gaststätten, Motorradfahrertreff),
Haus der Nachhaltigkeit in  Johanniskreuz,
Wild- und Wanderpark Silz,
Deutsche Weinstraße,
Schuhmuseum Hauenstein

Regionale Tourist-Infos:
Trifelsland
Tourismusregion Hauenstein

Tourismusgemeinden:
Rinnthal
Wilgartswiesen
Hermersbergerhof
Hofstätten
Johanniskreuz
Annweiler

Sonstiges:
Museum unterm Trifels Annweiler


Bilder zum Vergrößern anklicken!

Wilgartaburg

Annweiler Forsthaus

  
 

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