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Mit Bus und Bahn 1:

Aussichtsfelsen

im nördlichen Wasgau

Von Hauenstein nach Annweiler

Vom Rauhfelspfeiler nach Süden  in den Wasgau

Start: Hauenstein (Bahnhof Hauenstein-Mitte)  Ziel: Annweiler

Route (21 km): Bahnhof Hauenstein-Mitte - 1 Hauensteiner Felsentor - 2 Nedingfelsen - 3 Steinbachtal - 4 Rauhfelspfeiler - 5 Rauhfelsen - 6 Spirkelbach - 7 Wanderparkplatz - 8 Höllenfelsen - 9 Luger Friedrich - 10 Lug - 11 Hornstein - 12 Luger Geierstein - 13 Runder Hut - 14 Heischbachtal - 15 Wernersberg - Bahnhof Annweiler

Karten 1:25.000: "Östl. Wasgau mit Bad Bergzabern", LVermGeo (ISBN 978-3-89637-404-2) oder "Hauenstein & Trifelsland", Pietruska-Verlag (ISBN 978-3-934895-88-1)

Film über den Rauhfels


Man muss kein Kletterer sein, um die Buntsand-
steinfelsen im Wasgau zu genießen. Davon zeugt diese Tour, die uns zu gleich neun Felsen führt, von denen wir nicht nur der glänzenden Aussicht wegen fünf besteigen werden. Nebenbei erhalten wir Einblick in drei schmucke Dörfer und ein ebensolches Kleinstädtchen. Die Tour ist mit mehreren An- und Abstiegen gewürzt und bietet eine Ganztagesbeschäftigung von hohem Unterhaltungswert.

Vom Bahnhof Hauenstein-Mitte laufen wir auf dem Zufahrtssträßchen zu kleinen Pass. Dort treffen wir auf den Premiumweg "Hauensteiner Schusterpfad" [Gelbes Logo] und folgen diesem nach links. Als steiler Pfad führt er zunächst zum Hauensteiner Felsentor und dann zum Nedingfelsen. Hart an dem langgestreckten Massiv entlang steigen wir auf den nicht gesicherten Aussichtsfelsen; eine luftige Verbindungsbrücke zum vordersten Felsteil bleibt den Mutigeren vorbehalten.

Immer genau westwärts haltend [Gelb-Roter Balken, bis Straße] führt unsere Route jetzt über den Bergkamm und dann mit einem kurzen Abstieg ins Tal der jungen Queich, wo wir das Sträßchen zwischen Wilgartswiesen und Hauenstein überqueren. Hier verlassen wir den markierten Weg und gehen stattdessen [ohne Markierung] nach rechts ins Steinbachtal hinein, um von Süden her den Kleinen Rauhberg zu besteigen. Dazu laufen wir an zwei Fischweihern vorbei noch etwa 400 m auf dem Talweg weiter bis zu einer ausgeprägten Rechtskurve. Dort gehen wir geradeaus leicht ansteigend einen Pfad hinauf, sehen an einer Hochspannungstrasse links über uns schon das nächste Zwischenziel, den Rauhfelsen, und kommen dann in offenes Wiesengelände.

Der Spirkelbacher Rauhfels vom RauhfelspfeilerDort biegen wir scharf nach links ab; auf dem  folgenden breiten Weg queren wir nach knappen zehn Minuten erneut die Trasse - diesmal eine Etage höher. Direkt dahinter beginnt rechterhand ein Pfad [beschildert], der uns in steilen Kehren an den Fuß des außerordentlich imposanten Rauhfels bringt. Zunächst an einem Felsturm, dann an einer mit gut einsehbaren Kletterrouten gespickten wilden Felsmauer entlang kommen wir zu einer Stelle, wo wir unter einer mächtigen Felsplatte durchschlüpfen.

Eine sehr schöne Querung bringt uns auf den ungesicherten Rauhfelspfeiler. Schwindelfreie kraxeln bis zur exponierten Felsspitze und haben dort ein klassisches Wasgaupanorama vor sich. Links schauen wir hinunter nach Spirkelbach; gegenüber liegt der doppelgipfelige Höllenberg, an dessen uns zugewandter Seite wir später entlang laufen werden. Weiter auf dem Pfad und dann an einer Pfadspinne links hinauf und kommen wir zum Gipfel des Kleinen Rauhberges (370 m). Dort folgen wir der schmalen Pfadspur und gehen auf einem Felsband gebückt unter den Gipfelfelsen hindurch auf das Hauptmassiv des Rauhfels, wo sich aufs Neue ein ergiebiges Panorama auftut.

Spirkelbach und das Trifelsland vom  RauhfelspfeilerZurück an der  Pfad-
spinne beginnt der Abstieg ins anheimelnd-verschlafene Dörfchen Spirkelbach [beschildert]. An der Kirche vorbei folgen wir ein kurzes Stück der Straße Richtung Annweiler. Auf der anderen Talseite am Fuß des Höllenberges liegt neben dem Friedhof ein Wanderparkplatz

Hier nehmen wir den Weg, der Richtung Lindelbrunn führt [Blaues Kreuz, bis Lug]. Zunächst geht es links hinauf; nach einem scharfen Rechtsknick finden wir uns auf einem jener ereignislosen, von Heidekraut gesäumten Höhenwege, die man schön für ein entspanntes Schwätzchen nutzen kann.

An einer ausgeprägten Linkskehre machen wir auf einem leicht zu übersehenden Pfädchen einen kurzen Abstecher nach rechts und fügen unserer Felsensammlung den Höllenfelsen hinzu, von dem man einen schönen Blick nach Süden zum mächtigen Massiv des Haselsteins über Darstein hat. Wieder zurück auf dem Lindelbrunn-Weg, halten wir uns rechts, um auf einem Pfad zum Luger Friedrich hinüber zu queren, mit 58 m einer der höchsten Felspfeiler der Pfalz. Seine Südwand, deren Rasse wir von unserem Standpunkt über dem Massiv allenfalls erahnen können, bietet eine ganze Reihe aufregender Kletterrouten. 

In zehn Minuten sind wir unten in Lug, wo wir nach rechts zur Kirche laufen, uns dort nach links wenden und dann nach links in die Mühlstraße einbiegen. Jetzt nutzen wir den Premiumweg "Luger Geiersteine-Tour" [Logo auf weißem Grund, bis Runder Hut]. Er führt uns am  Hornstein, einem von Lug aus gut sichtbaren Felsen, vorbei auf den Kamm des Heischberges und geradeaus weiter auf die mächtige Felsrampe des Luger Geiersteins, einem luftigen, ungesicherten Platz mit wunderbarer Aussicht, die vom Adelsberg im Nordosten über den Trifels und die Madenburg bis zu den Vogesengipfeln bei Weißenburg im Süden reicht.

Trifelsblick in der Nähe des Runden HutesZurück vom Felsen laufen wir auf einem Kammpfad, nordwärts über den Heischberg (412 m), passieren diverse kleine Felsen, kommen zu einer Ruhebank mit einem der schönsten Trifelsblicke der Pfalz (das Dorf unten ist unser nächstes Zwischenziel Wernersberg) und dann zu einer kuriosen Felsgestalt, dem Runden Hut. Den sehen wir zunächst von oben; mit etwas Kraxelei gelangt man direkt zum Felsen und zu einer exquisit auf dem Felsgrat gelegenen Bank. Wer´s gerne bequemer hat, läuft linksherum auf einem kleinen Pfad zum Felsen.

Ins Heischbachtal geht es zunächst [ohne Markierung] steil hinunter, auf breiterem Weg 20 Meter nach links, dann rechts und in Nähe des Talgrundes noch einmal nach rechts. Das Tal wird überquert und wir erreichen nach kurzem Aufstieg Wernersberg mit seinen typischen Buntsandsteinhäusern. Hier folgen wir fürs erste der Hauptstraße, zweigen halblinks von dieser ab [Logo des Keschdeweges, bis Annweiler] und wandern durch offenes Gelände und Kastanienwald hinunter nach Annweiler. Dort folgen wir eher unserer Nase als einer Beschilderung, um an dem teilweise unansehnlich in Beton gefassten Flüsschen Queich entlang zum Bahnhof zu kommen.


Benachbarte Wanderungen:

Rundwanderung 34 Rauhberg, Rindsberg und Rothenberg (Anschluss im Tal zwischen Neding und Rauhfels)

Rundwanderung 39 Über Heischberg und Höllenberg (Anschluss in Lug)


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  FAHRPLANAUSKUNFT

Länge: 21 km

Anstieg: 550 Höhenmeter

Schweiß: Oh ja

Aussicht: Grandios

Abgeschiedenheit: Mittel

Orientierung: Meist einfach


Einkehr am Wege:
Gaststätten in Lug und Wernersberg

Felsbesteigungen: 6


In der näheren Umgebung:
Freibad Hauenstein,
Teufelstisch
mit
Spielpark Teufelstisch bei Hinterweidenthal,
Schuhmuseum Hauenstein,
Wild- und Wanderpark Silz,
Burg Berwartstein,
Burgruine Altdahn,
Burg Trifels

Regionale Tourist-Infos:
Tourismusregion Hauenstein
Trifelsland
Südwestpfalz

Tourismusgemeinden:
Wilgartswiesen
Hauenstein
Spirkelbach
Sarnstall
Annweiler

Wernersberg
Lug

Schwanheim
Rinnthal

Sonstiges:
Schuhmuseum Hauenstein,
Museum unterm Trifels Annweiler


Bilder zum Vergrößern anklicken!

Am Nedingfelsen

Am Nedingfelsen

Spirkelbacher Rauhfels

Der Spirkelbacher Rauhfels
von Süden

Lug vom Luger Friedrich

Lug vom Luger Friedrich

 

  
 

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